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 Hallo Leute,

 

leider werden wir diesen Blog nicht fortführen können. Der Grund ist ein sehr einfacher: wir kriegen es nicht hin, Bilder so hochzuladen, dass sie eine vernünftige Größe haben.

 

Deshalb haben wir uns dafür entschieden, zu Blogspot zu wechseln. Die Internetadresse lautet: 

 

http://we-re-going-on-an-adventure.blogspot.com.au/

 

Dort habe ich nicht nur die bisherigen Texte übertragen (außer euren Kommentaren), sondern wir haben es auch endlich geschafft, Bilder einzustellen, so dass es für euch auch einen Grund gibt, uns zu unserem neuen Blog zu folgen. 

3.5.14 10:33, kommentieren

3.5.14 03:27, kommentieren

Australien vs. Deutschland

1) Arbeitsmoral

 Mein Prof war gestern nicht da; in einer Email hat er mich gebeten, eine Syntheseroute für unser Zielmolekül aufzustellen, die wir dann heute besprechen können. Ich hab es leider nicht ganz geschafft. Wir haben uns dann heute in einem Café (!) getroffen, und als ich dann keinen Vorschlag hatte, hat er nur abgewunken. Das sei kein Problem. Seine Worte (sinngemäß übersetzt): "Alex, wir sind hier in Australien. Bitte fang nicht an, deutsche Maßstäbe zu setzen."

 

2) Einkaufen

Wenn man in Australien einkaufen geht, packt einem die Kassiererin* die Waren sofort in Plastiktüten. Die sind weder besonders stabil, noch groß, ergo nimmt man bei einem durchschnittlichen Einkauf ca. fünf Tüten mit. Wenn man sagt, dass man keine wolle oder wenn man gar selbst seine Einkäufe darin einpacken will, sind die Mitarbeiter total perplex.

 Und in Deutschland herrscht die Mentalität: weg vom Plastikmüll...

 

 

 

* oder der Kassierer

1 Kommentar 2.5.14 10:46, kommentieren

Gästebuch

Die Kommentarfunktion ist ja schon seit einer Weile aktiviert; ab jetzt könnt ihr auch ins Gästebuch schreiben.

1.5.14 03:42, kommentieren

Alex' Unnützes Wissen, Fakt 1: Wie rum werden die Flaschen gedreht?

Die Flasche, die ich gerade in den Händen halte, lässt sich öffnen, indem man den Deckel gegen den Uhrzeigersinn dreht. Ist also genau wie Zuhause.

1.5.14 03:11, kommentieren

Alex' Unnützes Wissen

Da ich ein großer Fan von "NEON Unnützes Wissen" bin und Australien ein ebenso exotischer wie kurioser Kontinent ist, hab ich mir gedacht, dass es sich geradezu anbietet, euch ein paar unnütze interessante Fakten über den Fünften Kontinent nahezubringen.

Ich werde die Einträge in unregelmäßigen Abständen vornehmen; eben immer dann, wenn mir irgendwas Besonderes aufgefallen ist. Ansonsten dürft ihr mir gerne auch Fragen stellen, ich freue mich über jede Anregung. 

Für diejenigen unter euch, die mit "Unnützem Wissen" nichts anfangen können und der Meinung sind, dass ich damit nur meinen Blog vollmülle: ihr könnt einfach links auf Kategorien gehen und dort "Ein Tagebuch" auswählen, dann solltet ihr nur noch die Erzähl-Einträge sehen können. 

An dieser Stelle noch vielen Dank an die stern media Redaktion, die mir erlaubt hat, den Namen "Alex' Unnützes Wissen" in Anlehnung an die gleichnamige Rubrik des NEON-Magazins http://www.neon.de/ benutzen zu dürfen. 

1.5.14 03:09, kommentieren

Ich versuche mal, mich rechtlich abzusichern. Seht es mir nach.

 

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Auszugsweise übernommen von: Muster-Disclaimer von Juraforum.de in Kooperation mit Experten-Branchenbuch.de, Stand  1. Mai 2014, 11.30 Uhr, Melbourne, Australien

1.5.14 03:33, kommentieren

Für Zwischendurch

Hallo Leute,

Kerstin trifft sich erst am Do mit ihrer Professorin, und auch ich war heute nur kurz an der Uni. Bevor ich ins Labor darf, brauche ich eine Sicherheitsunterweisung. Die kann ich aber nur machen, wenn ich eine Uni-ID-Nummer habe. Die entsprechende Sachbearbeiterin ist heute aber nicht da. Schön bürokratisch, wie in Deutschland. ^^

Zumindest habe ich jetzt eine grobe Ahnung, was mein Thema sein wird (für die Fachkundigen unter euch: wird ne Retrosynthese eines Naturstoffs und vermutlich schaffen wir es auch, ne Goldkatalyse einzubauen) und habe heute ein bisschen Literaturrecherche machen können. 

Mein Prof hat übrigens gesagt, dass wir uns gestern auf Deutsch unterhalten haben und er die Sprache erkannt hat, auch wenn er selbst sie nicht spricht. Und er weiß auch, dass sein Name (Perlmutter) deutsch klingt, aber seine Familie kommt aus Rumänien, wenn ich richtig verstanden habe.

Was noch? Hm, ich hab immer noch wenig von Melbourne gesehen und somit auch kaum etwas, von dem ich Photos machen könnte. Aber vielleicht haben wir noch ein paar hübsche Bilder von Singapur, mal schauen. Und ein paar Anmerkungen zu Australien kann ich dann doch machen.

Erstens: Melbourne ist sehr weitläufig. Obwohl die Stadt etwa genausoviele Einwohner hat wie Singapur, ist sie doch mehr als zehnmal so groß (laut Wikipedia), was vermutlich daran liegt, dass es nur im Zentrum Hochhäuser gibt. Der Rest der Häuser besteht - wie unseres auch - gerade einmal aus dem Erdgeschoss, so dass es verständlich ist, dass man mehr Platz braucht. Leider bedeutet das auch, dass alle Wege weiter werden. Sowohl zum Einkaufen, als auch zu unserem Institut sind es jeweils gute 2 km, so dass man 20-30 min zu Fuß unterwegs ist. Busse fahren hier zwar oft (wenn auch nicht unbedingt pünktlich), sind aber auf Dauer doch zu teuer, weil wir keine Studententickets bekommen können. Darum sind wir auf der Suche nach Fahrrädern.

Zweitens: man merkt schon, dass man woanders ist. Das fängt dabei an, dass die Vögel ganz andere Geräusche machen. Auch die Sonne geht, wie bereits erwartet, von Ost nach Nord zu West. Und natürlich sprechen alle Englisch. Das geht aber doch ganz gut zu verstehen, auch wenn gerade die Australier da schon einen ordentlichen Dialekt draufhaben. Ich verstehe den Austauschstudenten aus England besser als die Einheimischen. 

Drittens: das Wetter. Das muss ich unbedingt erwähnen, denn jeder hier spricht einen gleich darauf an. Wenn ihr also mal mit irgendwem über Melbourne redet, dann beeindruckt ihn/sie, indem ihr sagt: "Jaja, das kenne ich. In Melbourne hat man vier Jahreszeiten an einem Tag. Im ersten Moment scheint die Sonne, danach regnet es, dann wird es frisch und stürmisch und dann...".

3 Kommentare 29.4.14 15:54, kommentieren

Erster Tag in Monash

"Sounds like there are Germans outside".

Mit diesem Satz wurden wir von meinem Professor, Patrick Perlmutter, empfangen, der gehört hatte, wie wir uns im Gang vor seinem Büro unterhielten. Leider können wir uns nicht mehr daran erinnern, ob wir Deutsch oder Englisch gesprochen haben.

Aber auch Professorin Mibel Aguilar, bei der Kerstin zu Gast sein wird, hat uns sogleich erkannt und herzlich begrüßt. 

Wir wurden dann ein wenig im Gebäude herumgeführt. Die beiden Arbeitskreise sind sehr nett und locker, so dass der Spaß bei der Arbeit sicher nicht zu kurz kommen wird. Der Rest des Tages ging dann größtenteils mit Warten auf irgendwelche Formulare vorbei. 

 

Mittags wollten wir in der Mensa essen - doch es gibt dort gar keine! Irgendwie merkwürdig, denn vom Gefühl her ist der Campus etwa so groß wie das Neuenheimer Feld in Heidelberg. Die Studenten hier haben aber Zugriff auf Mikrowellen und viele bringen sich das Essen selbst mit. Alternativ gibt es ein paar Cafés oder Schnellimbissbuden. Wir haben uns für nen Chinesen entschieden, der uns jedoch überhaupt nicht überzeugen konnte. Da verstehe ich, wieso sich die Leute lieber selbst verpflegen.

Und in diesem Moment, da wir dort auf dem Campus saßen und das Essen hinunterwürgten, geschah etwas Merkwürdiges: ich vermisste die Heidelberger Mensa. Ich hätte nie gedacht, dass ich das tun würde, aber so war es. Also: genießt das Essen, solange ihr noch könnt.

4 Kommentare 28.4.14 13:11, kommentieren

Eine Reise, die ist lustig, eine Reise, die ist schön... II

21 Uhr in Singapur los, 7 h unterwegs, Ankunft in Melbourne um 6.30 Uhr Ortszeit.

Klingt eigentlich ideal, um die Nacht im Flieger zu verbringen und am nächsten Tag ausgeruht zu sein, ist es aber leider nicht. Bis man das Nachtmahl bekommen hat, sind ca. 2 h vergangen. Dann werden zwar die Lichter gedimmt, aber nur 3 h lang, denn dann beginnt die Crew schon wieder damit, das sehr frühe Frühstück (gegen 4 Uhr morgens) zu bereiten, so dass man im Endeffekt wieder nicht zum Schlafen kommt. Außerdem war der Flieger diesmal vollbesetzt, so dass man nur im Sitzen schlafen konnte.

Kerstin hatte einen Bustransfer organisiert, der aber Samstags erst um halb zehn fährt, ergo haben wir übermüdet in Melbourne am Flughafen gesessen, bis wir eine weitere Stunde Fahrt auf uns nehmen konnten. 

Als wir schließlich in unserer Wohnung ankamen, war unsere Vermieterin schon da. Sie heißt Rashmi, stammt eigentlich aus Sri Lanka und war sehr nett und freundlich. Sie hat uns sogar im Auto mitgenommen, uns die Uni und Einkaufsmöglichkeiten gezeigt und sogar unsere Einkäufe heimgefahren. Wirklich sehr lieb von ihr, denn ohne Fahrrad oder Busticket in Melbourne einkaufen gehen zu wollen, ist aufgrund der großen Ausdehnung der Stadt sehr schwer. 

Wir haben versucht, die bereits in Singapur erprobte Schlafrhythmus-Umstellungs-Strategie anzuwenden, aber bisher leider mit mäßigem Erfolg, was man vielleicht daran sehen kann, dass ich diesen Eintrag um 1 Uhr Ortszeit mache.

Dabei sollte man beachten, dass zum Jetlag nicht nur Probleme beim Einschlafen zählen, sondern auch weitere Komplikationen, die sich aus einem veränderten Tagesablauf ergeben, wie etwa Appetitlosigkeit. Die zumindest ist jetzt aber wieder weg.

1 Kommentar 27.4.14 17:00, kommentieren